Gastbeitrag. Er stammt nicht aus unserer Redaktion und enthält einen Link zu einem Reiseanbieter.
Warum Namibia als Rundreiseziel funktioniert
Namibia ist dünn besiedelt, verkehrstechnisch gut erschlossen und landschaftlich extrem abwechslungsreich. Innerhalb von zwei Wochen lassen sich Wüste, Atlantikküste, Hochland und Savanne verbinden, ohne dass die Fahrtstrecken zur Qual werden. Eine geführte oder selbst gefahrene Namibia-Rundreise ist deshalb ein Klassiker unter den Afrikareisen.
Die Stationen, die auf keiner Route fehlen
- Sossusvlei und Deadvlei. Die roten Dünen des Namib-Naukluft-Parks, dazu die abgestorbenen Kameldornbäume auf der weissen Tonpfanne – das meistfotografierte Motiv des Landes. Am eindrucksvollsten kurz nach Sonnenaufgang.
- Etosha-Nationalpark. Grosse Salzpfanne mit Wasserstellen, an denen sich in der Trockenzeit die Tierbeobachtung von selbst ergibt: Man wartet, statt zu suchen.
- Skelettküste. Nebelverhangener Atlantikstreifen mit Schiffswracks und Robbenkolonien – rau, kalt und völlig anders als das Landesinnere.
- Fish River Canyon. Einer der grössten Canyons der Erde, im Süden des Landes.
- Swakopmund. Küstenstadt mit deutscher Kolonialarchitektur und dem Ruf als Abenteuersport-Zentrum des Landes.
Swakopmund und der Sprung über der Wüste
Swakopmund ist der Ort, an dem Namibia-Reisende und Fallschirmspringer sich begegnen. Der Absprung erfolgt über der Stelle, an der die Namib direkt auf den Atlantik trifft – eine Kante zwischen Dünenfeld und Ozean, die es sonst nirgends gibt. Der Sprung selbst unterscheidet sich technisch nicht von einem Sprung anderswo; der Unterschied liegt vollständig in dem, was man unter sich sieht.
Praktische Hinweise für Wüstenregionen: Die Luft ist trocken und heiss, die Thermik am Nachmittag entsprechend unruhig – gesprungen wird deshalb meist am Vormittag. Der Sand ist feiner als Strandsand und dringt in alles ein; Ausrüstung sollte nach einer Aussenlandung kontrolliert werden. Was Sand und Salzwasser mit Material machen, steht unter Ausrüstung und Pflege. Wer den Sprung erstmals macht, findet den Ablauf unter Tandemsprung; Hinweise zum Springen im Ausland stehen unter Sprungplätze und Destinationen.
Reisezeit und Organisation
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober gilt als beste Reisezeit: wenig Regen, gute Tierbeobachtung, angenehme Temperaturen. Die Nächte in der Wüste werden dabei empfindlich kalt. Wer selbst fährt, braucht Zeitpuffer für Schotterpisten; wer eine geführte Rundreise bucht, spart Planung und Fahrzeugorganisation.
Bei Sprüngen im Ausland lohnt der Blick in die Reiseversicherung: Fallschirmspringen ist dort häufig ausgeschlossen. Mehr unter Sicherheit und Versicherung.